FSG Rudower Kickers II. - FCF 2:1 (1:1)
FSG Rudower Kickers II. - FCF 2:1 (1:1)
26.10.2009, 19.30 Uhr, Sportpark Neukölln
Das FCF-Team:
Räder
Mk. Jasper (C)
Ghavami Birkner
Thiel Küttner Ciernioch Faulhaber
Kupries
Bloch Stiefel
Ein-/Auswechslungen: ab 60. Hildebrandt für Thiel
ab 75. Wolff für Faulhaber
ab 77. R.Schülzky für Küttner
Gelbe Karten: Mk. Jasper (F), Birkner (F)
Tore: 0:1 Bloch (24. Minute, Vorlage: Stiefel), 1:1 Gegner (31. Minute), 2:1 Gegner (46. Minute)
In einem Montagabend-Spiel gastierte der FCF zum Nachholspiel bei den Rudower Kickers II., gegen die man das letzte Aufeinandertreffen in der Bosestraße im Februar mit 2:3 verloren hatte.
Aufgrund von Verletzungen ergaben sich in der Aufstellung einige Veränderungen. So begannen zunächst Thiel und Küttner in der Startformation des FCF.
Das Spiel auf dem bekannt betonharten Kunstrasenplatz bestimmten zunächst die Gastgeber. Der FCF stand zwar zunächst recht sicher in der Abwehr, verstand es jedoch nicht konstruktiv nach vorne zu spielen. Immer wieder wurden die Bälle in die Füße des Gegners gespielt, der mit langen Bällen versuchte, das Spielfeld schnell zu überbrücken. Bis auf einige Fernschüsse gab es aber zunächst keine brenzligen Situationen.
Mit dem ersten vernünftigen Angriff konnte der Gast aber gleich den Führungstreffer markieren. Der kämpferische Einsatz von Stiefel und sein Abspiel auf Bloch, der schließlich zur Führung einschob, waren des erste Highlight des FCF. Doch diese Führung gab dem FCF keinerlei Sicherheit. Kapitän Jasper um seine Abwehr bekam nun deutlich mehr Schwierigkeiten, die Angriffsbemühungen der Kickers abzuwehren. So war es auch keine Überraschung, dass Rudow eine Unachtsamkeit der FCF-Abwehr mit dem Ausgleichstreffer nach einer knappen halben Stunde bestrafte. Man konnte von Glück sprechen, dass es mit diesem 1:1 in die Kabine ging.
Die Pause bekam aber dem FCF auch nicht. Irgendwie noch mit dem Kopf beim Pausentee, nutzte Rudow gleich die erste sich bietende Möglichkeit, um in Führung zu gehen. Der FCF bekommt am Strafraum den Ball nicht weg, so dass ein für Räder verdeckter Schuss von Rudow ins Eck einschlug. Nach nur einer Minute in der zweiten Hälfte ein Schock für die Tempelhofer. Diese brauchten dann auch gute 20 Minuten, um wieder ins Spiel zurückzufinden. Die Herreinnahmen von Hildebrandt, Wolff und R.Schülzky brachten neuen Schwung ins Spiel. die Gäste drückten nun permanent auf den Ausgleichstreffer. Vor allem der Kapitän der Rudower beförderten das Spielgerät aber immer wieder aus der Gefahrensituation heraus.
In den letzten fünf Minuten überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst verpasste R.Schülzky per Kopf nach feiner Ecke von Mk. Jasper den Ausgleich - das hätte es sein müssen! Dann verweigerte Schiedsrichter Görke dem FCF einen glasklaren Foulelfmeter. Kapitän Mk. Jasper bekam einen deutlich hörbaren Schlag während seines Schussversuchs innerhalb des Strafraums auf den Fuß. Der Schiedsrichter entschied wegen gefährlichen Spiels nur auf indirekten Freistoß zugunsten des FCF. Eine Entscheidung, die nur dieser zu verstehen mag.
Der indirekte Freistoß blieb in der Rudower Mauer hängen, genauso wie der am Ende verdiente Punkt im Nachholspiel bei den Rudower Kickers, die in einer kampfbetonten Partie die Oberhand behielten.
Fazit:
Der FCF verliert nach starker Schlussphase mit mehreren strittigen Entscheidungen des Referees unglücklich gegen eine ebenbürtige Rudower Elf.
Spieler des Tages:
Folgt...
R.S.
27.10.2009 | Herthaner78 |
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