SSV Tempo 90 - FC Flughafen Tempelhof e.V. 4:1 (1:0)

+++ FCF lässt gegen zehn Mann Punkte liegen +++ Tempo eiskalt in der Chancenverwertung +++

SSV Tempo 90 - FC Flughafen Tempelhof e.V.             4:1   (1:0)

12.12.2009, 9:00 Uhr, Alt-Stralau

Das FCF-Team

Räder

R. Schülzky    Birkner

Schiller                         Ciernioch

Ghavami     Faulhaber

Mk. Jasper                        Kupries

Ahmicic        Selpien

Ein-/Auswechslungen

ab 54. Minute Wolff für Birkner

ab 66. Minute Küttner für Kupries

ab 66. Minute Wehrend für Ghavami

Tore

1:0 Gegner (15. Minute)

2:0 Gegner (49. Minute)

3:0 Gegner (51. Minute)

4:0 Gegner (53. Minute)

4:1 Eigentor (Vorlage Küttner, 81. Minute)

Gelbe Karten

Ghavami (F)

Mk. Jasper (F)

Ahmicic (U)

Ciernioch (F)

R. Schülzky (?)

Spielbericht

Der FCF musste am Samstag, den 12.12.2009 in seinem letzten Auftritt des Jahres den langen Weg nach Stralau antreten. Hier empfing die Tempelhofer der Gastgeber von Tempo 90, die den FCF schon aus dem Pokal geschmissen hatten. Man sollte also aus Sicht der Gäste gewarnt gewesen sein.

Hildebrandt der seinen Abflug nach Australien am vergangenen Montag angetreten hatte, wurde durch Schiller ersetzt. Küttner musste aus der Startelf weichen. Für ihn lief Ciernioch auf. Für den Urlaubsrückkehrer Selpien musste Wolff vorerst auf die nicht vorhandene Bank.

Das Mittelfeld des FCF blieb unverändert. Mk. Jasper, Ghavami, Faulhaber und Kupries sollten das Spiel erneut an sich reißen.

Das Spiel begann superpünktlich und keiner beim FCF ahnte vermutlich, was in den kommenden neunzig Spielminuten passieren würde. Beide Mannschaften begannen relativ verhalten. Erst Ciernioch nach sechs Minuten setzte erste Akzente. Ein feines Solo hätte den Einschuss verdient gehabt, doch leider scheiterte er am guten Schlussmann von Tempo.

Für Tempo dauerte es eine Viertelstunde bis zur ersten gefährlichen Aktion. Nur bitter für den FCF, dass diese Spielsituation den Rückstand bedeutete. Und eigentlich profitierte eher der FCF von eingedrehten Ecken, doch diesmal konnte Räder den Ball nicht am einschlagen verhindern. Ein Torhüter sieht bei solch einer Aktion immer unglücklich aus! Leider. Und Tempo drückte fortan mit der Führung im Rücken aufs Gaspedal. Der FCF fand nicht ins Spiel und eine gewisse Parallele zum Pokalspiel war leider erkennbar. Die Querlatte verhinderte, dass der FCF mit 0:2 in Rückstand ging. Räder hatte diesen Ball wohl schon über das Tor abgeschrieben.

Anschließend flog ein Spieler von Tempo wegen wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz.

Doch ein Lebenszeichen des FCF:
Ahmicic steckte den Ball mit der Hacke in den Lauf von Selpien durch, doch der Neuzugang scheiterte mit seinem Schuss nur millimeter am Pfosten vorbei. Glück für Tempo!

Aber geschockt war der Gastgeber nicht. Munter spielten sie weiter und besonders Birkner verlor zuviele Zweikämpfe. Ein Pfostenschuss trieb das Glück beim FCF auf den Höhepunkt. Räder hätte sich auch hier mächtig strecken müssen.

Der Schiedsrichter bat dann bei eiskalten Witterungsbedingungen zum Pausentee. Der Schiedsrichter wurde im zweiten Durchgang die Hauptperson des Fokus. Bei jedem kleinen Ton zuckte er die Gelbe Karte. Wie sagte Arne Friedrich nach dem Spiel Hertha-Leverkusen über Babak Rafati:

"Es wäre für beide Seiten besser, wenn Rafati nicht zu oft in Berlin pfeift!" Dieser Satz ist wohl analog anzuwenden.

Die zweite Halbzeit entschied das Spiel binnen weniger Minuten. Der FCF wurde dreimal eiskalt bestraft. Innerhalb von fünf Minuten fing sich der FCF drei Gegentore. Allesamt durch lange Bälle. Ein Gegentreffer war stark abseitsverdächtig. Torwart Räder war bei den Treffern chancenlos. Mit 0:4 aus Sicht des FCF, schien die Moral gebrochen. 

Erst nach gut 67 Minuten wachte der FCF etwas auf. Ahmicic hatte erste eine Chance, nachdem Mk. Jasper fein durchgesteckt hatte und nach einer Ecke im Nachgang erneut. Beide Male scheiterte er.

In der Folge gab es noch einen Freistoß von Mk. Jasper, der nur knapp neben das Gehäuse ging. Ohnehin war Mk. Jasper immer der, der die Gefahr einleitete. Faulhaber und Ghavami spielten im zweiten Durchgang noch bissiger. Eine Ecke von Küttner fand den Weg auf den Kopf von Schiller, doch sein wuchtiger Kopfball ging leider daneben. 

Zwei Highlights fanden zum Abschluss des Spiels noch statt und damit nehme ich an dieser Stelle vorweg, das Tempo das Spiel gewann. Mk. Jasper war nach tollem Pass von Selpien alleine auf die Reise geschickt, aber auch er scheiterte im 1 gg. 1, gegen einen wirklich gut aufgelegten Schlussmann von Tempo. Und zum Abschluss noch der Ehrentreffer. Erneut ist es eine Ecke von Küttner, die ein Spieler von Tempo zum Einschuss brachte. Sinnbildlich für dieses Spiel des FCF.

Fazit

Der FCF unterlag vollkommen verdient den Jungs von Tempo. Wie im Pokal war Tempo erneut in den Chancen eiskalt und behielt die Punkte zurecht in Stralau.

Spieler des Tages

Hans-Jürgen Selpien

Spielte bei seinem Sturmdebütmehr als ordentlich und setzte seine Mitspieler stark in Szene. Verpasste sein erstes Tor im Pflichtspieldress des FCF nur knapp.

2. Markus Jasper

Mn. J.

 


12.12.2009 | Mauvel |

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